Samstag, 6. April 2013

Trainingslager Kroatien: Tag 8

Heute habe ich die Schwimmeinheit am Vormittag sausen lassen und habe endlich mal ausgeschlafen. Nach dem Mittag ging es dann mit Volkmar (der auch in Roth starten wird) auf 110 Kilometer Rad. Endlich schien heute mal de Sonne. Eigentlich geht es zurück immer ganz gut, da es am Anfang Richtung Inland eher aufwärts geht, sodass man sich zurück fast rollen lassen kann. Heute kam allerdings der Wind so stark vom Meer, sodass man bergab noch treten musste, um nicht stehen zu bleiben.
Anschließend koppelte ich noch 6 Kilometer laufen hinten dran. Ich bekomme nun langsam ein Gefühl für die Langdistanz und kann es mir schon fast vorstellen. Nach 110 Kilometer Rad lief es sich noch erstaunlich gut. Ob ich das noch drei Stunden weiter durchgehalten hätte ist sicher eine andere Frage. Ich umrundete noch eine weitere Halbinsel, die ich nicht kannte, die stark bewaldet war und sich die Waldwege am Ufer zwischen den Bäumen hindurchschlängelten. So etwas liebe ich. Überall auf der Insel sind Ausgrabungen von einer Römischen Siedlung und mit Hinweisen auf die ehemalige Hafenanlage.

Trainingslager Kroatien: Tag 7

Vor dem Frühstück ging es um 7:30 Uhr erst einmal 10 Kilometer Laufen. Heute ging gar nichts mehr. Der Ruhetag war quasi nicht spürbar und die Beine waren völlig am Ende – und das am frühen morgen. Nach dem Frühstück fuhren wir über Pula an der Westküste Istriens entlang. Nach 35 Kilometer drehten wir um, um nicht das Mittagessen zu verpassen. Mittlerweile hatte ich mich ein bisschen erholt. Am Nachmittag ging es noch einmal für 3,5 Kilometer ins Becken.

















Trainingslager Kroatien: Tag 6

Heute war mein erster Ruhetag. Ich fuhr mit dem Rad die 20 Kilometer nach Pula, um mir Stadt mal etwas genauer anzusehen. Die Römer haben hier viele Spuren hinterlassen. In der Stadt sind Tafeln aufgestellt, sodass man sich zu der Geschichte einiges durchlesen kann.
Gegen Mittag war ich mit einem Kroaten und seinem Freund zum malen verabredet. Er holte mich mit seinem Auto ab und wir fuhren auf ein ehemaliges Militärgelände, dass direkt am Wasser gelegen war. Über eine Betonbrücke ging es auf eine kleine Insel, auf der ein paar Hallen standen. Hier suchten wir uns eine geeignete Fläche. Danach fuhren wir noch ein bisschen durch die Stadt und sie zeigten mir noch ein paar Orte, an denen gemalt werden konnte und nahmen mich bis nach Medulin mit zurück, sodass ich nicht mit dem Rad fahren konnte – dafür gab es noch Gelegenheit genug. Besten dank an dieser Stelle an OZONE und ETIK ONE für die tolle gemeinsame Zeit!



















Trainingslager Kroatien: Tag 5

Das Schwimmen haben wir auf den Nachmittag verlegt, da am Morgen das Ungarische Triathlon Nationalteam Schwimmtraining hatte.
Stattdessen ging es mit dem Koppeltraining los. Triathlon sind nicht nur drei Sportarten hintereinander, sondern insbesondere die Übergänge sollte man trainieren. Dafür haben wir uns 20 Kilometer eingefahren. Dann haben wir die Wechsel geübt, indem wir einen Kilometer gelaufen, dann 2,8 Kilometer Rad gefahren und noch einmal 500 Meter gelaufen sind. Das ganze haben wir fünf mal wiederholt. Für die Langdistanz sind Sekunden hierbei nicht von Bedeutung, in Hinsicht auf die Deutschen Duathlon Meisterschaften jedoch schon. Da muss jeder Griff sitzen vom Laufschuhe ausziehen über das schnelle Anlegen des Helmes, das Rad schnappen und aufspringen, während die Radschuhe auf dem Rad angezogen werden, die bereits in den Pedalen befestigt sind. Alles in allem hat das ganz gut geklappt.

Montag, 1. April 2013

Trainingslager Kroatien: Tag 4

Heute ging es zunächst auf das Rad. Das Koppeln stand heute auf dem Programm. Leider war das Wetter unverändert. Eigentlich fuhr es sich ganz gut, aber auf den letzten 30 Kilometer zogen einige von uns ganz schön das Tempo an und es ging an die Kraftreserven. Das wellige Gelände hat es doch in sich. Nach nassen 87 Kilometern auf dem Rennrad wurden die Laufsachen angezogen und es ging noch einmal 8 Kilometer laufen. Zu viert ging es vorwärts und es hörte sich an wie Pferdegetrappel. Mittlerweile kam blauer Himmel zum Vorschein und die Sonne trocknete die nassen Sachen auf der Haut. Es ging um eine kleine Insel entlang des blau schimmernden Meeres. Die Wellen schlugen gegen die Kaimauer.
Nach dem Mittag gab es noch das Vereinsfoto im leeren Außenpool mit anschließendem Ostereier suchen. Dann wurden nocheinmal 3600 Meter im Pool abgespult.






Trainingslager Kroatien: Tag 3

Am Samstag sind wir nach dem Frühstück in die Halle zum Schwimmen gegangen. Leider mussten wir nach 500 Metern unterbrechen, da die Wasserballer das Becken reserviert hatten. Daraufhin disponierten wir um und es ging gleich zum Laufen. 8 Kilometer einlaufen, danach 6x 80 Meter Steigerungslauf mit anschließenden 8x 200 Meter in 30 bis 34 Sekunden mit 200 Meter Trabpause. Anschließend ging es wieder in die Schwimmhalle für die restlichen 2700 Metern.
Zum Glück gab es zum essen immer ein sehr gutes Buffet, sodass die Energiereserven wieder aufgefüllt werden konnten. Nach dem Essen zog es sich wieder zu und es begann zu regnen, sodass die 82 Kilometer Rennrad wieder eine sehr nasse Angelegenheit wurden. Zum Glück hatte ich heute meine Regenweste und meine Überschuhe an, sodass zumindest ein paar Sachen nicht ganz nass wurden. Ansonsten spritze das schlammige Straßenwasser vom Hinterrad des Vordermanns ständig ins Gesicht.

Freitag, 29. März 2013

Trainingslager Kroatien: Tag 2

Heute war eigentlich Ruhetag angesagt. Nach dem ausgiebigen Frühstück ging es auf das Rennrad. Es war schon sehr bewölkt und bald fing es an zu tröpfeln. Aus den 40 Kilometern sind dann doch 97 Kilometer geworden. Immer wieder regnete es mal stärker und mal weniger stark. Am Ende schafften wir es zu zweit im Belgischen Kreisel gerade noch rechtzeitig zum Mittagessen. Das reichte dann für den Ruhetag. Abends habe ich mir Medulin bei Regen noch etwas angesehen.